87 Jahre nach den Novemberpogromen von 1938 setzen kirchliche Gemeinden und Initiativen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis ein starkes Zeichen gegen das Vergessen. In stillen Gängen, musikalisch-literarischen Gedenkformaten und ökumenischen Gottesdiensten erinnern sie an die Verbrechen des Nationalsozialismus – und laden dazu ein, Verantwortung für das heutige gesellschaftliche Miteinander zu übernehmen.
Im Schweigen gemeinsam erinnern – am Donnerstag, 6. November, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, laden der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln sowie der Katholikenausschuss in der Stadt Köln zum ökumenischen Schweigegang zum Gedenken an den 9. November 1938 ein.
Treffpunkt ist der Vorplatz des Jüdischen Museums, Obenmarspforten/Ecke Unter Goldschmied. Von dort gehen die Teilnehmenden zur Synagoge, Roonstraße 50. Bei diesem Gang im Gedenken an die Pogromnacht vor 87 Jahren wird schweigend der Opfer von Krieg und Terror gedacht. Auf Reden wird verzichtet und es wird darum gebeten, keine Transparente und Fahnen mitzuführen.
Die Teilnehmenden setzen in stiller Präsenz ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Köln und erinnern an die Verbrechen der Novemberpogrome.
Organisationen und Gemeinden, die den Schweigegang unterstützen möchten, melden sich bitte per E-Mail an: schweigegang@kirchekoeln.de
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